Projektwoche in Eben im Pongau

Der Wettergott war uns nicht wohlgesonnen!

Die 3b und 3d unter der Leitung von Herrn Josef  Brandstätter ließen sich davon allerdings nicht beirren und genossen die Projektwoche vom 12.Mai bis zum 16. Mai im Jugendgästehaus Lindenhof in Eben im Pongau in vollen Zügen. Jedes Zimmer hatte Dusche und Klo, ein separates Waschbecken und neben dem Bett eine Ablage mit einer Leselampe. Unter der freundlichen und zuvorkommenden Leitung der Hauswirtin fühlten sich alle 47 Schüler mit ihren 5 Begleitpersonen sehr wohl.
Eine ausgedehnte Sportanlage mit Fitness Court, Fußballplatz, Trampolin, usw. direkt vor der Haustür sorgte für viele Möglichkeiten der Freizeitgestaltung. Selbst strömender Regen hielt etliche Burschen nicht davon ab, dem Ball nachzulaufen. Aber auch im Haus gab es viele Freizeitmöglichkeiten: Tischtennis, Billard oder „Wuzzeln“ standen zum Angebot.
Gleich zu Beginn erwartete uns die Hiobsbotschaft, dass der Alpinklettergarten bei Schlechtwetter nicht benützbar wäre, deswegen musste diese Gruppe in den Hochseilgarten ausweichen. Die Aktivitäten Mountaincartfahren, Segway, Hochseilgarten, Kajak und Bogenschießen wurden bei jedem Wetter durchgeführt, auch wenn es einige Überwindung bereitete, sich in der Badehose und mit einem Neoprenanzug ausgerüstet, in das Kajak zu setzen. Doch es machte Spaß und der eine oder andere beendete dieses Vergnügen mit einem freiwilligen Sprung ins mehr als erfrischende Nass des Winklersees in Flachauwinkl.
Zum Glück hatte unsere Hauswirtin an wärmenden Tee gedacht.
Eine etwa einstündige Wanderung zur Moosalm, in der bereits bei unserer Ankunft ein heimeliges Feuer im Ofen prasselte, und ein Besuch in der historischen Kupferzeche am Larzenbach in Hüttau gehörten ebenfalls zum Programm dieser Woche.
Niemand wurde krank in dieser „regendurchwachsenen“ Sportwoche, bei der auch das Kulturprogramm nicht zu kurz kam. Der Anreisetag in Salzburg mit einer Audioguideführung in Hohensalzburg und dem Besuch im Haus der Natur bot viel Interessantes und Wissenswertes. Der absolute Höhepunkt lag allerdings versteckt in der Getreidegasse in einem „fast hätten wir es übersehen“ Lokal – der Mäci. Reisen macht eben hungrig! Es stand ja auch noch die Greifvogelschau in der Burg Hohenwerfen auf dem Programm. An diesem Tag flogen die Falken und Geier  noch bei Sonnenschein und führten uns ihre Flugkünste vor. Der Besuch der Eisriesenwelt bei der Rückfahrt fiel allerdings Schneeverwehungen zum Opfer. Die hatten einige Schülerinnen herbei getanzt, da ihnen ein Abschluss in der Therme Amadee doch würdiger und vor allem entspannender schien.
Es war eine erlebnisreiche Woche, an die sich alle gerne erinnern.